SUP-Reise Mallorca: Outdoor-Highlight 2016

SUP-Reise Mallorca (Foto: H. Bauermeister)

Das Jahr 2017 hat begonnen. Die bayerischen Seen sind mit Schnee umgeben und teils zugefroren. Daher macht mein SUP-Board gerade im Keller einen kurzen Winterschlaf. Aufgeweckt wird es wieder bei etwas wärmeren Temperaturen und Sonne, um die Winterlandschaft vom Wasser aus zu genießen. Daher nutze ich paddellose Zeit, um auf ein Highlight aus 2016 zurückzublicken: der SUP-Reise nach Mallorca im November. Passend dazu hat Markus Scholz vom Outdoor-Blog auch zu einer Blogparade zu den „Outdoor-Highlights 2016“ aufgerufen – wie passen zu diesem Beitrag.

Die Finca & die Gastgeber

Mallorca. Das ist für viele Ballermann, betrunkene Deutsche und Jürgen Drews. Doch Mallorca ist viel mehr. Es ist eine wunderbare Insel im Mittelmeer. Olivenbäume, traumhafte Strände, einsame Buchten, Olivenbäume und gutes, mallorquinisches Essen. Und genau dieses Feeling wollten Simone und Jan, Autor des SUP-Reiseführers Deutschland, mit ihrer SUP-Reise widerspiegeln: das Beste der Insel vereint – an Land und auf dem Wasser. Und die Schönheit Mallorcas fingen die beiden bereits bei der Auswahl der Unterkunft ein: Einer Finca mitten in der Insel, umgeben von Olivenbäumen und Natur. Das nächste Dorf rund sechs Kilometer entfernt. Die Zufahrt über einen schmalen Feldweg abseits der Landstraße. Die letzten Meter eine Allee mit Blick auf die Finca. SUP-Boards an der Hauswand gelehnt und schwimmend im Swimmingpool. „Hier muss ich richtig sein“, dachte ich mir bei der Ankunft! Es war zwar schon dunkel, aber die Finca war hell erleuchtet und ich war sofort in Urlaubsstimmung. Im Esszimmer saßen gemütlich alle zusammen und hatten mir noch einen Teller vom Abendessen übrig gelassen – wie nett, da es auf den Low-Cost-Airlines ja nichts mehr zu essen gibt.

Jan und Simone haben mit der Finca einen perfekten Ort gefunden, um sich zu erholen, übers Stand Up Paddling auszutauschen, lecker zu Essen und Kraft für die Touren zu tanken. Ein großzügiger Küchen- und Essensbereich, ein gemütlicher Wohnraum, eine große Terrasse inklusive Garten sorgten für Wohlfühl-Atmosphäre bei allen Gästen und entspannten Stunden abseits des Paddelns. Und Simone und Jan waren die perfekten Gastgeber, erfüllten alle Wünsche und schafften eine harmonische Atmosphäre. Die Zimmer befanden sich im ersten Stock und waren passend zur SUP-Reise mit den gängigen SUP-Board-Längen gekennzeichnet: Ich war im 10.6er Zimmer – einem Doppelzimmer, das ich jedoch als Einzelzimmer nutzen durfte.

Die Touren & die Landschaft

Am ersten Morgen weckten mich die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster in mein Zimmer schienen. Draußen deckte Simone gerade den Tisch fürs Frühstück in der Sonne. Während wir unser Müsli, das Brot, leckere Salami und Joghurt genossen, besprachen wir, wo wir paddeln möchten und wie lange die Tour sein soll. Je nach Wetter eigneten sich verschiedene Strände für eine SUP-Tour. Nach dem Frühstück packten wir die Boards aufs Auto und den Hänger, suchten Leashs und Klamotten zusammen und machten uns auf den Weg zum Strand.

Bucht von Santanyí

Am ersten Tag hatte Jan die Bucht von Santanyí ausgesucht. Der Strand ist dort gute 100 Meter breit und durch die tief eingeschnittene Bucht ohne größere Strömung und nur geringen Wellengang ist sie ein perfekter Einstieg. In dem schmalen Streifen paddelten wir hinaus aufs Meer. Welche Schönheit sich dort eröffnet, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar: die Felsenbrücke Es Pontàs. Die natürlich entstandene Brücke befindet sich direkt an der Küstenlinie zwischen der Cala Santanyí und der Cala Llombards, unserem heutigen Ziel. Die Felsküste zwischen den beiden Buchten ist zerklüftet, kleine Felsbuchten ohne Wellengang laden zu einem kurzen Besuch ein. Vorbei an Es Pontàs ging es hin zur Cala Llombards mit türkisgrünem Wasser. Ein Traum für jeden Stand Up Paddler und perfekter Ort für eine Pause und kurzes Fotoshooting. Auf dem Rückweg nahmen die Wellen vor der Südostküste zu, sodass wir nur kniend paddeln konnten.

Bucht von Palma de Mallorca

Zweiter Tag, zweiter Traumort: die Bucht von Palma de Mallorca. Mit dem Autor fuhren wir nach El Molinar, einem kleinen örtlichen südlich von Palma de Mallorca. Unser Ziel: Die Inselhauptstadt mit der weithin sichtbaren Kathedrale. Wir holten die Boards vom Autodach, legten sie an den Strand und zogen uns um. Mit Blick Richtung Kathedrale ging es an den Stränden und den kleinen Häfen vorbei Richtung Norden. Mit der Kathedrale im Blick legten wir nach rund 4 Kilometern eine Pause in der Anima Beach Bar ein, um Kraft für den Rückweg zu tanken. Auf dem Weg zurück entschieden wir uns für kurze Abstecher in die Häfen, um Fischern beim Sortieren der Netze zuzuschauen und die Segelboote zu begutachten. Bei aufkommendem Wellengang surften wir noch einige schöne Wellen, bevor es mit dem Auto zurück auf die Finca ging.

Fotoshooting für SIREN-Katalog

SIREN-Fotoshooting (Foto: T. Pfannkuch)
SIREN-Fotoshooting (Foto: T. Pfannkuch)

Am dritten Tag zeigte sich das Wetter sehr wechselhaft. Daher war die Auswahl des SUP-Spots sehr schwierig. Wir entschieden uns für das kleine Örtchen Ses Covetes an der Südwestküste. Für mich stand an diesem Tag eine besondere Aufgabe auf dem Plan: das Fotoshooting von SIREN für den neuen Katalog. Ich paddelte daher nicht mit der Gruppe, sondern paddelte entlang der Küste für das perfekte Bild. Am Strand brachten wir dann die Boards perfekt ins Bild.

Weltpremiere: SIREN Mola 12.0 XPL im Wasser

Nach einem regnerischen Montag ohne Paddeln ging es Dienstagmorgen vor dem Rückflug nach Portals Nous an die Roxy Beach Bar, einer angesagten Strandbar mit wunderschönem Strand. Die Beach-Bar sowie die Küste dienten als weitere Location für das SIREN-Katalog-Shooting. Den Location-Tipp haben wir von einem Einheimischen bekommen. Dort feierte ein neues Board auch seine Weltpremiere im Wasser. Direkt aus dem Werk auf die Insel wurde das neue SIREN-Explorer-Board geliefert, der Mola 12.0 XPL. Am Abend vorher das erste Mal in der Finca aufgepumpt, ließen wir das Board zum ersten Mal ins Wasser und ich durfte die ersten Paddelschläge auf dem neuen Board machen, welches für längere Touren, auch mit Gepäck, konzipiert ist. Natürlich stand bei dem Fotoshooting das neue Board im Mittelpunkt und so nutzen wir die wenigen Sonnenstrahlen an diesem Tag Fotos aus verschiedenen Perspektiven rund um die In-Bar der Schönen und Reichen Mallorcas.

SUP-Reise Mallorca 2017

Mit der SUP-Reise boten Simone und Jan ein rundherum perfektes Paket aus Erholung und Sport. Dazu eine wunderschöne Finca und leckeres Essen. Stand Up Paddler, was willst du mehr?

Wer Lust bekommen hat und auch zum Stand Up Paddling nach Mallorca kommen will: Jan und Simone bieten auch 2017 wieder die SUP-Reise an. Alle Informationen gibt es auf https://www.aktiv-reise.info/sup-reise/.

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