Meine Stand Up Paddling Ziele 2017

Die Temperaturen steigen und die Sonne scheint länger. Ein klares Zeichen, dass der Frühling vor der Tür steht.  Da bekomme ich auch gleich wieder Lust aufs Stand Up Paddling und neue Abenteuer. Knapp 10 Monate und 305 Tage liegen noch vor mir. Doch wohin zieht es mich in 2017? Auf der Freizeit- und Reisemesse f.re.e in München habe ich mich über meine SUP-Ziele für 2017 informiert.

Fuerteventura – Arbeiten an der Surftechnik

Bereits zum vierten Mal geht’s schon Anfang April nach Fuerteventura. Mein Base-Camp schlage ich wieder bei FreshSurf in El Cotillo auf. El Cotillo ist kein Touristenort. Neben Fischern wohnen hauptsächlich Surfer in dem Ort an der Nordwestküste. Nur wenige Touristen verirren sich hierher.

Der entscheidende Vorteil ist aber, dass alle interessanten Surf-Spots nur wenige Kilometer entfernt liegen. Je nach Wind und Wellen können kann der perfekte Spot gewählt werden. Mit der SUP-School Fuerteventura geht es für mich fünf Tagen in die Wellen vor der kanarischen Insel, um an meiner SUP-Surftechnik zu arbeiten. Die anderen Tage nutze ich fürs Stand Up Paddling in ruhigeren Gewässern sowie zum Erholen und Entspannen. Über meine letzte Fuerteventura-Reise habe ich bereits geschrieben.

Riga – Paddeln vor der Perle des Baltikums

Als zweites Ziel auf meinem SUP-Reiseplan steht mit Riga die Hauptstatt Lettlands bereits fest. Gemeinsam mit meiner Bloggerkollegin Alexandra von „Traveling the World – Stories of a Travelista“ wird es in den Sommermonaten ab München mit airBaltic in den Norden gehen. Die perfekte Kombination aus Sightseeing und Stand Up Paddling vor der Kulisse der Innenstadt ist das Ziel dieser Reise.

Riga wird auch als die Perle des Baltikums bezeichnet. Der Mix aus gotischen Kirchen, mittelalterlicher Altstadt, feinen Jugendstilfassaden einzigartiger Holzarchitektur machen Riga zu einer sehenswerten Stadt. Wir möchten die Stadt aber auch vom Wasser aus entdecken: Kleine Kanäle sowie der Fluss Düna, der direkt an der Altstadt entlangfließt, laden zur SUP-Entdeckungsreise ein. Und von der St. Petri Kathedrale werden wir unsere Blicke über die Dächer Rigas schweifen lassen.

Bodensee – Rund um die Insel Mainau und Lindau

Ein weiteres Ziel liegt im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz: der Bodensee. Als Paradies fürs Stand Up Paddling ergeben sich dort gleich mehre Paddel-Optionen. Erster Anlaufpunkt wird für mich Lindau sein. Paddeln entlang des Bodensee-Ufers und natürlich einmal um die Insel Lindaus, das muss diesen Sommer sein.

Als zweite Tour soll es um die Insel Mainau gehen – die Blumeninsel im Bodensee. Auf der Insel wachsen Palmen und andere mediterrane Pflanzen. Und auch die Italienische Blumenwassertreppe werde ich vom Wasser aus begutachten. Und natürlich darf ein Foto vor der Imperia im Hafen von Konstanz nicht fehlen.

Hafeneinfahrt in Lindau am Bodensee (Foto: Fotograf Achim Mende, Bildnachweis: Lindau Tourismus und Kongress GmbH)
Hafeneinfahrt in Lindau am Bodensee (Foto: Fotograf Achim Mende, Bildnachweis: Lindau Tourismus und Kongress GmbH)

Altmühltal – Paddeln entlang der Zwölf Apostel

Der Naturpark Altmühl bezeichnet die Altmühl als Freizeitfluss. Über 150 Kilometer können bepaddelt werden – ob mit dem SUP-Board oder dem Kajak. Landschaftlich besonders reizvoll ist der Abschnitt südlich von Weißenburg in Bayern zwischen Treuchtlingen und Eichstätt. Die Altmühl fließt dort in einem engen Tal und man paddelt unter anderem an der Felsformation „Zwölf Apostel“ nähe Solnhofen vorbei.

Ein weiteres Ausflugsziel für Stand Up Paddler liegt direkt neben dem Altmühltal: das Fränkische Seenland. Mit dem Altmühl-, Brombach- und Rothsee gibt es gleich drei Seen in Mittelfranken, die zum Paddeln einladen. Da meine Bloggerkollegin Miriam vom „Bayern-Reiseblog“ im Seenland wohnt, bin ich dort regelmäßiger Gast, zuletzt Ende Dezember für eine winterliche Tour auf dem Brombachsee.

Felsgruppe "Zwölf Apostel" im Altmühltal (Foto: Copyright Naturpark Altmühltal)
Felsgruppe „Zwölf Apostel“ im Altmühltal (Foto: Copyright Naturpark Altmühltal)

Salzkammergut – Viele Seen zu Auswahl

Die großen Seen im Salzkammergut hinter Salzburg sind wunderbare SUP-Destinationen. Egal ob Atter-, Mond-, Fuschl- oder Traunsee, jeder See hat seinen eigenen Reiz. Am Fuschlsee steht etwa die Konzernzentrale von Red Bull. Der Wolfgangsee ist unter anderem durch die Filme „Im Weißen Rössl“ oder „Das Musikhotel am Wolfgangsee“ bekannt geworden.

Eine Tour wird daher auf den Wolfgangsee führen. Paddeln vor der Kulisse des „Weissen Rössls“ und der Kirche Sankt Wolfgang inmitten der Berglandschaft – das werden schöne Fotomotive.

Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee (Foto: Copyright STMG, Fotograf: CH. Parzer)
Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee (Foto: Copyright STMG, Fotograf: CH. Parzer)

Oldenburg – Die Hunte wartet

Auf der SUP-Finca letzten November auf Mallorca lernte ich einige Paddler aus Oldenburg kennen. Schnell war klar, dass wir 2017 einmal gemeinsam auf ihrem Heimfluss, der Hunte, aufs SUP-Board steigen wollen. Die Hunte bietet abwechslungsreiche und vielseitige Landschaften: Sandstrände, steile Uferböschungen und Wälder.

Die ganzen 100 befahrbaren Kilometer zwischen Hunteburg und Oldenburg werden wir nicht bepaddeln können. Aber auf unserer Tour auf dem naturnahen Gewässer werden wir den ein oder anderen Seevogel sehen und die Natur genießen. Die Hunte steht nicht ganz oben auf der Liste der Top-Paddelziele in Deutschland. Ich freue mich daher umso mehr, eine fremde Region kennenzulernen.

Oldenburger Rathaus mit Degodehaus (Foto: Copyright Stadt Oldenburg)
Oldenburger Rathaus mit Degodehaus (Foto: Copyright Stadt Oldenburg)

Waginger See – Die Alternative im Chiemgau

Wenn man an den Chiemgau und See denkt, fällt einem häufig nur der Chiemsee ein. Dass es dort mit dem Waginger See eine Alternative gibt, wissen viele nicht. Auf der f.re.e habe ich mich ausführlich informiert und so den See mit auf meine Zielliste genommen.

Der Waginger See liegt im äußersten Südosten Oberbayerns mit Blick auf die Alpen. Er ist einer der wärmsten Seen Bayern und bietet darüber hinaus eine Fülle an Highlights am Ufer. Meine Tour wird von einem Strandbad vorbei an Waging oder See führen. Ein Abstecher an den kleineren Tachinger See wird es dabei auch geben.

Waginger-See im Chiemgau (Foto: Copyright Tourist-Info Waginger See)
Waginger-See im Chiemgau (Foto: Copyright Tourist-Info Waginger See)

Meine SUP-Ziele 2017

Am Ende des Jahres möchte ich alle Ziele besucht und hier auf meinem Blog berichtet haben. Ich freue mich schon auf die Abenteuer am Bodensee, Waginger See, im Salzkammergut und in Oldenburg. Die Liste ist auch Ansporn für mich, so häufig wie möglich auf dem SUP-Board zu stehen.

Was sind eure Stand Up Paddling Ziele 2017?

Teile diesen Beitrag

Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn gerne oder drucken ihn aus:

4 Gedanken zu “Meine Stand Up Paddling Ziele 2017

  1. Kann es kaum erwarten, die Ski gegen das SUP-Board auszutauschen und ein paar neue Seen kennenzulernen. Riga ist natürlich das Highlight :-)!

    Liebe Grüße
    Alex, die SUP-Travelista

  2. Das Salzkammergut ist zum Paddeln genial. Allerdings Obacht: hier kann der Föhn, bzw. Fallwinde aus den Bergen ganz schnell aus einer spiegelglatten Wasseroberfläche ein tosendes Ungeheuer machen.
    Die Altmühl ist ein richtig schöner SUP-Fluss. Und – ökologisch sinnvoll – man kann die Etappen mit der Bahn oder dem Fahrrad begleiten. Ich würde ab Treuchtlingen fahren und dann runter bis Eichstätt. Sind 2-3 Tagesetappen für den Genusspaddler.
    Ich habe meine Altmühl-Paddeltouren übrigens bei den SUP-Scouts beschrieben.
    Viel Spaß bei Deinen diesjährigen Paddelzielen,
    Stechpaddler Andreas

    • Hallo Andreas,
      vielen Dank für die Tipps und Hinweise. Ich bin gespannt, was mich im Salzkammergut erwartet. Da eine Bekannte in der Nähe von Eichstätt wohnt, habe ich das Altmühltal bereits seit letztem Jahr auf der Liste. Dieses Jahr muss ich unbedingt dort aufs Wasser. Und deinen Bericht les ich natürlich zur Vorbereitung.
      Viele Grüße
      Thomas

Schreibe einen Kommentar